Präqualifizierung: Grundsätze des Verfahrens

Alle Leistungserbringer von Hilfsmitteln erhalten die gleiche Möglichkeit, auf Antrag ein Präqualifizierungsverfahren zu durchlaufen.

Die Erfüllung der Anforderungen sind für jede Betriebsstätte (Hauptbetrieb, Filiale, Zweigniederlassung, Tochterunternehmen) nachzuweisen. Hierbei kommt es nicht auf die rechliche Stellung der Betriebsstätte an, sondern darauf, ob dort die Leistungserbringung stattfindet. Für Unternehmen mit mehreren Betriebsstätten haben wir allerdings ein Verfahren entwickelt, bei dem dies in einem Präqualifizierungsverfahren geschieht.

Die Präqualifizierungsbestätigung ist grundsätzlich auf 5 Jahre befristet.

Vor Ablauf dieser Frist sind alle Anforderungen für die Präqualifizierung, einschließlich der Fortbildung der Leistungserbringer, neu nachzuweisen.

Der präqualifizierte Leistungserbringer hat spätestens sechs Monate vor Ablauf dieser Frist entsprechende vollständige Nachweisunterlagen bei der Präqualifizierungsstelle einzureichen.

Bei vollständig und fristgerecht eingereichten Unterlagen bleibt die erteilte Präqualifizierungsbestätigung bis zur Entscheidung durch die Präqualifizierungsstelle aufrecht erhalten.